Heimstudio

Mein Wunsch ist es seit vielen Jahren, wieder Musik für den Hausgebrauch zu machen. Meine Zeit waren die 80er Jahre mit den Musikrichtungen New Wave, Italo Disco, Synthi-Pop und Synth-Space. Gruppen und Künstler wie KOTO, Laserdance, Giorgio Moroder, Kraftwerk prägten meinen Musikgeschmack. Heute höre ich gerne Musik aus der Musikrichtung New Italo Disco, die sich an Sounds der 80er Jahre orientiert.

In meinen Heimstudio sollen die Klänge der 80er Jahre im neuen Design wieder erklingen. Deshalb war ich auf der Suche nach Synthesizern, die eine moderne Bedienung haben, aber auch über die Klänge der 80er Jahre verfügen. Neben den Synthesizern (mit Tastatur) sind bei mir auch Synthesizer-Soundmodule (auch als Expander bezeichnet) im Einsatz, die durch MIDI-Keyboards gespielt werden. Als Schlagzeug werden Drum-Maschinen (heute auch als Drum-Computer bezeichnet) eingesetzt. Für das händische Spielen von Schlagzeugparts ist ein Sampler mit 16 Pads im Einsatz. Die MIDI-Keyboards haben teilweise Sequenzer und Arpeggiatoren, was die Sound-Möglichkeiten noch erweitert. Diverse Effektgeräte, eine Loop-Station und ein Mikrofon für den Einsatz der Vocoder (Stimmenverzerrer) sind auch im Einsatz. Die Titel werden über die Synthesizer live eingespielt und mit einem Software MP3-Recorder aufgenommen und anschließend über ein Audio-Bearbeitungsprogramm angepasst (Einblenden und Ausblenden des Titels).

Die Gesamtansicht meines Heimstudios

Ansicht des Heimstudios von der Eingangstür gesehen.

Ansicht des Heimstudios von der Besucherecke (Sofa) gesehen.

Aufschlüsslung und Erklärung der einzelnen Module des Heimstudios

Der Computertisch 2 ist die Komandozentrale und die Sequenzer-Abteilung des Studios, hier laufen alle Stränge zusammen. Oben auf dem Brett stehen das Model D (links), im Doppelständer der JU-06A (unten), der JX-03 (oben) und rechts noch ein Model D. In der Mitte sind die vier Mischpulte angeordnet. Darunter befinden sich zwei Sequenzer-Keyboards. Unten befinden sich das NumPad und der JD-Xi. Das linke Sequenzer-Keyboard steuert den JU-06A und den JD-Xi und dient auch zum Einspielen von Sequenzen auf den JD-Xi (Realtime-Recording). Das rechte Sequenzer-Keybord steuert die beiden Model D Synthesizer. Das NumPad wird zur Steuerung von Funktionen der VST-Synthesizer und des Recording Programms AudaCity eingesetzt.

Im KeyRack sind oben zwei Keyboards, der MicroKorg (links unten) und die Drum-Maschine TR-8S (rechts unten) untergebracht. Das linke Keyboard dient zum händischen Spielen des String-Synthesizers Streichfett (auf dem Eckmodul). Das rechte Keyboard dient zum händischen Spielen des JX-03, des JU-06A und des JD-Xi (alle auf dem Computertisch 2). Das Mikrofon ist an den MicroKorg angeschlossen und dient für den Vocoder-Betrieb.

Im KeyStänder sind zwei MIDI-Keyboards (mit großen Tasten zum Spielen), der JP-08 (links) und der JU-06 (mitte) untergebracht. Ganz rechts steht der Sampler MPX16. Das obere Keyboard dient zum händischen Spielen des JP-08, das untere Keyboard dient zum händischen Spielen des JU-06 (mitte) und der VST-Synthesizer auf dem PC). Der Sampler MPX16 (rechts) dient als elektronisches Schlagzeug mit 16 Pads.

Auf dem Computertisch 1 steht der PC wo die eingespielten Musikstücke live als MP3 aufgenommen werden. Hier sind auch die virtuellen Synthesizer (VST) abgelegt, die mit dem großen Keyboard (auf dem KeyRack) händisch gespielt werden. Das kleine MIDI-Keyboard dient zum Testen und Einstellen der VST-Synthesizer direkt vor dem Bildschirm. Auf der rechten Seite befindet sich der Netzwerkplayer (oben) zum Einspielen von MP3-Titeln und der Kopfhörerverstärker (unten). Das kleine 2-Kanal-Mischpult (rechts) fungiert als zusätzlicher regelbarer Kopfhörer-Verstärker.

Auf dem AV-Rack steht der Monologue (links), die Drum-Machine TR-08 (mitte) und das Steuergerät für die Lichtorgel (rechts). Der Monologue dient als Clock-Konverter (MIDI-Clock auf Sync-Clock) für die Sequenzer-Keyboards KEY-03, KEY-04 und KEY-05.

Auf dem Eckmodul (zwischen KeyStänder und KeyRack) steht der String Synthesizer Streichfett (Streicher). Dieser wird vom linken Keyboard (auf dem KeyRack) angesteuert.

Ein bischen RETRO muss sein. Rechts auf dem AV-Rack steht das Steuergerät der 4-Kanal Stereo-Lichtorgel. Diese hat noch eine analoge Musiksteuerung, die optische Wiedergabe erfolgt über 1 m lange farbige LED-Stripes. Hinter dem Bildschirm ist eine LED-Effekt-Rundumleuchte im Einsatz. Macht ganz schön was her. Vielen Danke Uwe.

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