Umbau des Triebwagen VT 4.12 (PIKO-alt)

Folgender Umbau ist vorgesehen

  • Ausbau der Ballastgewichte und der schwarzen Fensterverkleidungen

  • Austausch der Glühlampen gegen SMD-Leuchtdioden (Front)

  • Einbau roter LED-Zugschluß

  • Einbau LED-Innenbeleuchtung

  • Einbau Reisende

Folgende Materialien werden benötigt:

  • 2 x SMD-LED weiß 0805

  • 2 x SMD-LED rot 0805

  • 1 x Widerstand 1,2 kOhm Metallschicht

  • 1 x Widerstand 1,2 kOhm Metallschicht

Umbauanleitung

Zuerst wird der Triebwagen komplett auseinander gebaut (Gehäuseabnahme – Schrauben von unten im Drehgestell). Beim Gehäuse werden die Lichtleiter (oben und unten) auf beiden Seiten herausgezogen. Die schwarze Fensterabdeckungen sowie die beiden Fensterabdeckungen der Führerstände sind ebenfalls auszubauen.

Die beiden großen Gewichte sind herauszunehmen und werden durch zwei Muttern (A) und 4 Bleigewichte (Anglerbedarf) als Zusatzgewichte ersetzt. Anschließend ist eine Probefahrt vorzunehmen (Steigungen prüfen), ob es Probleme beim Fahren gibt. Eventuell sind noch mehr Bleigewichte einzusetzen.

Es sind beide Lampenhalterungen (B) komplett auszubauen. Die beiden Kontakte davor bekommen Lötfahnen angelötet, denn hier werden dann die Leuchtdioden und die Innenbeleuchtung angeschlossen.

Die Fensteröffnungen des Gehäuses werden von innen mit Fensterfolie beklebt. Im Motorbereich kann man dann eventuell diese mit schwarzer Farbe anmalen und einfärben.

Der Lichtleiter der Scheinwerferbeleuchtung (auf beiden Seiten) wird vorn um ca. 1 mm gekürzt (muss mit dem Gehäuse abschließen) und wird direkt in das Gehäuse eingeklebt. Der obere Lichtleiter (Spitzenlicht = A) nutzte ich nicht, der Aufwand zwecks Lichtabschirmung zu hoch ist.

Im Wagenboden werden dann eine rote und eine weiße vorverdrahtete SMD-Leuchtdiode eingeklebt und jeweils mit einem Widerstand (1,2 kOhm für die weiße LED und 2,2 kOhm für die rote LED) an den jeweiligen Kontakten angelötet (Punkt A). Dies gilt für beide Seiten.

Auf beiden Seiten wird davor wird ein dünner Streifen schwarzer Pappe (dient als Lichtschutz für das Gehäuse) angeklebt. Die Ränder der SMD-Leuchtdioden (B) werden schwarz angemalt.

Das Problem mit den zu hohen Radsätzen tritt bei mir bei den Weichen auf. Hier fährt die hintere Achse im Bereich des Herzstückes auf das vorhandenen Plastematerial auf. Hier könnte man den Außendurchmesser des Spurkranzes etwas abdrehen (leider kein geeignetes Werkzeug vorhanden) oder man nimmt die Feile). Es ist zwar nicht ganz rund geworden, aber funktionstechnisch ist das kein Problem, jedenfalls fährt der Triebwagen bei ordentlich über die Weichen.

Jetzt erfolgt das Einkleben einer Innenbeleuchtung in das Dach. Wichtig ist, das man eine trennbare Innenbeleuchtung nimmt, da diese im Motorbereich geteilt werden muss (kein Platz zwischen Dach und Motor). Die Drähte (dünne Decoderlitze) zur zweiten Platine sind an den Rändern des Gehäuses lang führen, sonst paßt das Gehäuse nicht richtig.

Mit blauer Pappe werden ein paar Abdeckungen gebaut und eingeklebt, wo dann die Reisenden aufgeklebt werden.

Zwecks Lichtabschirmung (nach oben) werden auf beiden Seiten ins Gehäuse zwei Abdeckungen aus schwarzer Pappe eingeklebt.

Für die Lichtabschirmung (nach unten) wird auf beiden Seiten ein 2 mm hoher schwarzer Pappstreifen aufgeklebt. Dieser verhindert den Lichtaustritt auch noch vorn (unter dem Gehäuse). Da der Wagen im Original alleine gefahren ist, habe ich die Kupplungen auf beiden Seiten eingekürzt (mit Seitenschneider abschneiden und etwas befeilen).

Hinter den Stromklemmen wird ein dünner Pappstreifen eingeklemmt, damit das Gehäuse wieder relativ stramm sitzt, da die Originalhalterungen des Gehäuses nicht mehr im Einsatz ist.

Hier ist das fertige Ergebnis.

Wichtiger Hinweis:

Für eventuelle Schäden bei Ihnen bin ich nicht verantwortlich ! Die angegebenen Werte der Bauelemente beziehen sich auf eine maximale Fahrspannung von 12 Volt im Analogbetrieb.